Deutschland: 18.10.2017, 16:31 Uhr | England: 18.10.2017, 15:31 Uhr | Barbados: 18.10.2017, 10:31 Uhr

Ausgehen
Bevölkerung
Bridgetown
Bus
Einkaufen
Essen
Feste
Geografie
Geschichte
Harrisons Cave
Kirchen
Kleidung
Klima
Landschaft
Leihwagen
Machineel-Bäume
Natur
Plantagen
Polizei/Ärzte
Post
Religion
Restaurants
Sicherheit
Souvenirs
Sprache
Staatsform
Strände
Tauchen
Telefon
Trinkgeld
Währung
Wappen
Wasser
Wassersport
Wildparks
Windmühle
Wirtschaft
Zeit
Zucker

Alles über Barbados

Die ersten Bewohner von Barbados waren die Arrawak / Aruak- und Carib-Indianer. Sie lebten von Fischerei, Tabak- und Baumwollanbau. Sie hatten damals sogar schon ein Kalendersystem. In der heutigen Zeit haben Archäologen Beweismittel der damaligen Zeit, zB. getöpfertes Gut, in Chancery Lane, Pie Corner, Mapps Cave, Stround Point und Silver Sands gefunden.
Die Insel wurde 1536 von portugiesischen Seefahrern auf dem Weg nach Brasilien entdeckt. Sie tauften sie "Los Barbados", weil die Luftwurzeln der Bäume an Bärte erinnerten.
Wo die Indianer geblieben sind, ist bis heute ein Rätsel, denn als die Engländer 1625 auf Barbados im heutigen Holetown landeten, lebte dort kein einziger Indianer mehr. Dafür wurden sie von einer grossen Anzahl von Wildschweinen begrüsst. Eine Vermutung lautet, dass sie als Sklaven verkauft wurden, einen andere besagt, dass sie einer Seuche zum Opfer gefallen sind. Dafür trafen die neuen Landgänger auf eine grosse Zahl von Wildschweinen.
Der erste englische Siedler war Capt. John Powell, er ist sogar auf einer Briefmarke abgebildet.
Der ursprüngliche Name der Insel soll 'Ichirouganaim' gewesen sein.

Die Niederlande haben in der Geschichte von Barbados eine wichtige Rolle gespielt. Es waren nämlich niederländische Juden die im 17.Jahrhundert Zuckerrohr aus Brasilien einführten. Sie brachten den Briten den Zuckerrohranbau bei und errichteten die ersten Windmühlen. Zuerst wurde nur Rum produziert, aber bald darauf erzielte man mit Zucker auch gute Gewinne.

Weil die Engländer Arbeitskräfte für die Zuckerrohrplantagen benötigten, verschleppten sie Sklaven aus Afrika.
Auch heute erinnert die Sprache an die Indianer, 'Hurrikan' hiess früher 'aruak huracan' oder 'Kanu' 'canaua'.
Die weissen Engländer, Schotten, Iren und Waliser, die ins Exil nach Barbados gesendet wurden, erhielten Spitznamen wie 'Red Legs' oder 'Ecky Becky' oder 'Poor backra-johnnies', weil sie arm waren oder die Beine von der Sonne verbrannt waren. Das änderte sich natürlich mit der Zeit, sogar der schwarze berühmte Politiker Grantley Adams, nachdem der Flughafen benannt ist und der Barbados grossen Fortschritt brachte, heiratete Ende der Zwanziger in eine weisse Familie ein.
1834 wurde die Sklaverei offiziell abgeschafft und 1966 erhielt Barbados die Unabhängigkeit.
Stagfield House 6th Ave. North Drive, Lot 171 Heywoods Park, St. Peter, Barbados W.I.
Validated by HTML Validator (based on Tidy)